Rechtsdatenbank Südosteuropa

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Kompetenzzentrum Südosteuropa

Das Kompetenzzentrum Südosteuropa ist durch die Initiative der juridischen Fakultät Graz im Jahr 2001 gegründet und durch den Idealismus seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgebaut worden. Heute sind mehr als 20 Länderreferentinnen und Länderreferenten damit beschäftigt, Forschung auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften zu betreiben sowie die Region von Südosteuropa bekannter zu machen.

Projekt Rechtsdatenbank

Hintergrund

Mit der Osterweiterung im Mai 2004 eröffnet sich weiterer großer Markt für die Wirtschaftstreibenden der EU. Gleichzeitig verlagert sich die Aufmerksamkeit der Investoren, der akademischen Welt und der Rechtsexperten immer mehr in Richtung Südosteuropa. Diese Region durchlebt einen großen Wandel seiner Rechtssysteme, nicht zuletzt wegen der Rechtsangleichungen an das acquis communitaire, um einen raschen EU-Beitritt vollziehen zu können. Infolge dieser Änderungen und den sprachlichen Barrieren bleibt das Rechtsgebiet im südosteuropäischen Gebiet weitgehend unbekannt. Einschlägige Fachliteratur ist sogar in den jeweiligen Landessprachen nur in geringem Maß vorhanden, geschweige denn in Deutscher oder Englischer Sprache. Dadurch kann vor allem für diejenigen ein Vakuum an Wissen entstehen, die keine Möglichkeiten haben, sich vor Ort über die entsprechenden Regelungen zu informieren.

Zweck der RDB

RDB Südosteuropa ist ein effizientes Mittel, diese Barriere zu überwinden und sich rasch Klarheit über rechtliche Problemstellungen zu verschaffen. Gefördert wird das Projekt seitens der Landesregierung Steiermark durch den "Zukunftsfonds Steiermark". Die RDB SOE ermöglicht es dem Benutzer, durch fremde Rechtssysteme zu navigieren und die entsprechenden Suchergebnisse länderweise zu vergleichen. Dieses "Feature" ist nicht nur für Rechtswissenschafter von Interesse sondern ebenso für Unternehmer, die sich zwischen mehreren Ländern entscheiden müssen und dasjenige Gebiet für ihre Investitionen auswählen sollen, in dem die für ihre Investitionen annehmbarsten rechtlichen Bedingungen gegeben sind.

In einer ersten Arbeitsphase werden die Daten von den Ländern Slowenien, Kroatien und Serbien eingespeist, in der zweiten Phase kommen noch die Länder Bosnien-Herzegowina und Albanien dazu. Bei der Auswahl der Rechtsgebiete spielen die Kriterien der Relevanz und Aktualität für einen Wirtschaftstreibenden die wichtigste Rolle. Darum wird die RDB SOE zunächst Gesetze zur Telekommunikation, Privatisierung, Wettbewerb, Verwaltungsverfahren und anderen verwandten Rechtsgebieten enthalten. In weiteren Arbeitsschritten werden weitere Rechtsgebiete dazukommen.